Warum die SAPHIRE CRUISE kein klassischer Performance-Cruiser ist:

18. Juli, 20:00 Uhr

Die meisten  Segler wollen einfach segeln und geniessen, wenn möglich auch schneller als der Nachbar. Dazu soll das Boot sicher sein und Platz für möglichst viele Personen bieten. Cruise steht bei Saphire als Synonym für Spass. Die Cruise Version ist natürlich nicht ein herkömmlicher Performance/Cruiser, analog dem allgemeinen Verständnis, sondern ein überdurchschnittlich schnelles Boot, das viel Spass bringt und auch Platz zum Übernachten bietet. Der Fokus liegt klar beim Segeln und trotzdem: der Innenraum ist bei der Cruise-Version hübsch verarbeitet. Keine sichtbaren Schrauben, tadelloses Finish rundherum. Vier feste Kojen und zudem Platz für Toilette oder sogar eine Trennwand, wenn genwünscht. Einer der grössten Unterschiede zu den klassischen Performance/Cruisern liegt im Gewicht: Saphire CRUISE ist kein Verdränger sondern nach wie vor ein leichtes, agiles Boot mit einem hohen Ballastanteil.

Im Bild sieht man, dass die Innenform aus einem Guss kommt. Hier wird gerade das Positiv gebaut, aus welchem im Anschluss das Negativ abgenommen wird. Im Bugbereich sind neu feste Kojen mit Stauraum vorgesehen.

Sicherheit und Spass beim Segeln stehen im Vordergrund

Nicht nur mehr Ballast sondern auch eine den Bedürfnissen angepasste Segelfläche verleiht der Cruise Version die CE Kategorie B für die offene See – auch alleine! Im Cockpit ist Platz für zusätzliche Winschen,  wenn jemand viel einhand unterwegs ist. Das ist aber nicht alles: Ein Seezaun umhüllt den Rumpf genauso wie eine umlaufende Süll, damit „man“ in jeder Krängungslage festen Halt hat. Die Ergonomie im Cockpit ist beispiellos: die Sitzpositionen sind in jeder Krängungslage optimal, man tritt sich nicht auf den Füssen rum, und natürlich sind alle Schoten und Fallen ins Cockpit geleitet: Gennaker setzen  und bergen aus dem Cockpit!

Überall Stauraum

Unter dem Cockpitboden ist neu ein riesiger Stauraum für allerlei Zubehör wie Persenninge, Fender, Leinen u.v.m., damit Sie beim Übernachten viel Platz im Innenraum haben. Natürlich nicht hinten am Heck wie bei den meisten Booten, sondern ganz vorne im Cockpit, damit das Gewicht beim Segeln optimal verteilt wird. Ebenso gibt es Stauräume unter allen Kojen sowie in den Backskisten. Der Aussenbord-Motor kommt entweder hinten ans Heck oder Sie benützen den elektrischen Torqeedo POD Motor unter dem Rumpf.

Sport- vs. Cruise-Version

Die Sport-Version unterscheidet sich technisch in vielen kleinen Punkten: Carbonmasten ohne Achterstag, ausgestelltes Membran-Grosssegel, Grossschot-Traveller mit Tuning System, Rumpf und Deck werden im Infusionsverfahren hergestellt, Schachtlösung für den Aussenbordmotor und ein Performance-Kiel mit America’s Cup Technologie sind schon im Standardumfang enthalten. Zubehör wie der Carbon-Masten mit Square-Top Grosssegel und Fock, Performance-Kiel oder Grossschot-Traveller können auch bei der Cruise-Version nachgerüstet werden. Praktisch identisch ist die umfangreiche Decksausrüstung sowie der Bartels-Fockroller, das zentrale Hebesystem, die Klampen oder der feste Baumniederholer, damit beim Segeln alles einfach funktioniert. Und für beide Boote gilt: Slip & Trail. Die Cruise-Version ist ausgerüstet wie ein Sportboot aber viel einfacher zu segeln. Im Gegensatz zur Sport-Version verfügt sie über einen Aluminiummasten mit Achterstag und klassischem Grosssegel, damit die Handhabung den Erwartungen der sportlichen Fahrtensegler entspricht. Die Sport-Version adressiert ambitionierte Segler, die das Letzte aus ihrem Boot herausholen und trotzdem mit der Familie segeln möchten.

High-End vs. State of the Art Technologie

Sollte jetzt der Eindruck aufgekommen sein, die Cruise-Version sei technologisch nicht mit anderen Segelboote vergleichbar, dann ist das natürlich falsch! Die SAPHIRE-Cruise wird im Handauflegeverfahren mit Vinylesterharz und Sandwich PVC Kern hergestellt. Dadurch erlangen Rumpf und Deck eine enorme Steifigkeit und lange Lebensdauer. Dieser Prozess ist deutlich einfacher als der Infusionsprozess für die Sport-Version aber er entspricht heute der gängigen Technologie für modernen GFK-Bau. Mehr Informationen zu den Standard-Spezifikationen finden Sie auf unserer Homepage. Natürlich können Sie beide Boote auf dem Konfigurator selber zusammenstellen.