TEAM

Kommentar vom Designer

Der italienische Designer Claudio Maletto vom Studio Fontana Maletto in Como hat viele Jahre für italienische Syndikate im America‘s Cup gearbeitet und als Designer zur Entwicklung von 11 America‘s Cup Yachten beigetragen. Nach seiner Rückkehr von Valencia hat er entschieden, sein umfangreiches Wissen und Netzwerk für das Design von Serienschiffen einzusetzen.

„SAPHIRE“ ist ein einzigartiges Konzept und sein Potential ist riesig. Ziel war ein Schiff zu zeichnen, das leicht mit einer Familie mit kleinen Kindern gesegelt werden kann und gleichzeitig ein Regattaboot für hartgesottene Segler ausmachen sollte. Es war mir wichtig Sicherheit und Geschwindigkeit zu verbinden, weil moderne Regattayachten einige Gefahren in sich bergen. Flexibilität für den Transport sowie das Ein- und Auswassern war ein Hauptelement vom Konzept. Die Designsprache ist zeitgemäss und trotzdem zeitlos, um eine lange Werterhaltung zu garantieren. „Einfach zu segeln“ war eine klare Vorgabe, um alle innovativen Ideen zu integrieren und ein Boot zu bauen, das auf dem Markt einzigartig ist.“

Kommentar vom Firmengründer

Michael Tobler hat seit den 90er Jahren im Konsumgüterbereich gearbeitet und konnte dort über 20 Jahre Erfahrung in der Vermarktung von Gütern sammeln. Seine Karriere brachte ihn vom Direktvertrieb über internationales Marken-Management zum Wäschegeschäft und schliesslich in die Geschäftsleitung einer der grössten europäischen Outdoormarken mit Hauptsitz in der Schweiz, von wo aus er erfolgreich Tochtergesellschaften in Europa und Asien aufbaute.

„Nachdem ich eine erfolgreiche, international Karriere machen durfte, wollte ich mein Hobby mit dem Beruf verbinden und habe entschieden, diese einzigartige Marke SAPHIRE aufzubauen. Die Idee war während dem Regattasegeln entstanden, wo ich zu viel Zeit ohne Familie verbrachte. Ich wollte meine Passion mit dem Familienleben verbinden und habe dieses Konzept für Spass, Sport und einfaches Handling entwickelt. „Einwassern und transportieren“, „Familiensegeln“ und „Einheits-Regattaklasse“ sind die drei Zutaten und bilden das Gerüst des Konzepts. Man nimmt den Anhänger und fährt los. Lasst uns diese Leidenschaft teilen, sei es über‘s Wochenende mit der Familie oder im harten Wettkampf mit Freunden oder Profis! Eine Leidenschaft teilen wir alle: pure sailing!

Kommentar vom Projektleiter

Trimarine Advanced Marine Projects Ltd. ist eine Projekt Management Gesellschaft und wurde im Jahr 1995 gegründet, um gewichtsoptimierte Lösungen für die maritime Industrie zu entwickeln. Die Firma ist spezialisiert in Entwicklungsprozess, Konstruktion, Systemdesign und Ausrüstung von Renn- und High-Performance Yachten. Im Jahre 1989 wurden die drei Gründer eigeladen, das Setup mit einem Team von 200 Personen für den Bau der „Il Moro di Venezia“ zu konzipieren, wo später 5 America‘s Cupper gebaut wurden. Das Engagement war nicht zufällig, da Trimarine bereits in den 80er Jahren zu den Pionieren im Bereich der Prepreg-Verfahren gehörte. Der SAPHIRE Projektleiter, Sebastiano Rech Morassutti hat selbst bereits 7 America‘s Cup Projekte geleitet, das letzte die +39 - und bringt ein enormes Know-How in das Projekt.

„Vom ersten Moment an fokussierten wir uns auf industrielle Massenfertigung und Leichtbau-Technologie. Alle Konstruktionselemente wurden so entwickelt, dass sie in der Produktion effizient implementiert werden können. Neben einer klaren Orientierung am Zielpreis haben wir das Schiff so entwickelt, dass es in verschiednen Werften auf verschiedenen Kontinenten gebaut werden kann. Die Qualität muss aber Schweizer Ansprüchen gerecht werden und nur zertifizierte Werften werden das Schiff bauen dürfen. Dadurch sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, hohe Stückzahlen und grosse Flotten erreichen zu können.

Kommentar vom Segeldesigner

SAPHIRE hat seine eigenes Segeldesign entwickelt. SAPHIRE SAILS ist die verwendete Marke für die Standardausrüstung mit One-Design Segeln. Der Segeldesigner Alessandro Castelli ist ein Ingenieur aus der Flugzeugindustrie mit einem Abschluss in Aerodynamik. Er hat für das erste Schweizer America‘s Cup Syndikat die Segel gezeichnet und bringt eine enorme Erfahrung im Design von Einheitssegeln mit. Als aktiver Segler konnte er selbst zahlreiche Meisterschaften gewinnen und seine Designs liegen in vielen Einheitsklassen ganz vorne, so z.B. der Sieg anlässlich der X35 WM 2011 und Dutzende anderer Meisterschaften davor.

„Die Familien- und Regattakombination verlangt nach einem speziellen Segelplan, der einfach zu handhaben ist. Traditionelle Materialien sind zu schwer und elastisch für den Carbon-Masten. Darum haben wir uns für das leichte POLYESTER Laminat für die am Wind Segel und Nylon für den Gennaker entschieden. Das oben durchgelattete und ausgestellte Grosssegel in Kombination mit dem Carbon-Masten ohne Backstage bzw. Achterstag ist die ideale Kombination für schnelles und einfaches Segeln. Dieser Segelplan kommt von den America‘s Cuppern und den modernen Katamaranen und wird immer öfters für Serienboote eingesetzt. Die Fock ist optimiert für viel Höhe am Wind und überlappt den Masten leicht, um die Leistung zu erhöhen. Für klassisches Familiensegeln und für Anfänger habe ich ein einfach zu handhabendes Grosssegel mit weniger Fläche und ohne ausgestelltes Top entwickelt, welches alternativ zum Standard-Gross geliefert werden kann. Um hohen Geschwindigkeiten und einfache Handhabung auf den Raumwind-Kursen zu gewährleisten, habe ich einen grossen asymmetrischen Gennaker gezeichnet. Für lange Distanzen sowohl für Regatten wie auch für die Familien-Törns ist optional ein Code 0 mit 35m2 erhältlich.“

Kommentar vom Verbundfaser-Ingenieur

Advanced Mechanical Solutions wurde von Francesco Pelizza 2005 gegründet. Als Ingenieur kombinierte er sein Wissen aus der Flugzeugindustrie mit seiner langjährigen Regatta-Erfahrung aus dem Segelsport (Minitransat, Sidney Hobart, Course de l‘Europe). Das Kerngeschäft liegt im Design und der Analyse von Komposit-Materialien für den nautischen Bereich (Rümpfe, Masten, Ruder und Kiele). Zudem arbeitet AMS auch im Industrie- und Flugzeugbereich. Verbundfaser-Technologie für Boote wie die RC44, Advanced 66, Grand Soleil 39 und 43 sowie die Analyse von zahlreichen Wally Yachten gehören zu seinem aktuellen Portfolio.

„Unsere umfangreichen Arbeiten haben es ermöglicht eine Konstruktion zu bauen, die trotz all ihren Merkmalen nicht ein Vermögen kostet. SAPHIRE ist extrem leicht und steif, weil wir die neuesten Technologien und Instrumente aus dem Rennsport einsetzen (CAD, FEA, CFD). Das Ziel war ein Rennboot zum Preis eines Serienschiffes zu bauen.“

Kommentar vom Decks- und Interieurdesigner

„Vom ersten Moment dieses aufregenden Abenteuer‘s SAPHIRE habe ich mir die Kunden in allen Fragen des Designs als extrem anspruchsvoll vorgestellt. In meiner Vorstellung schätzt dieser Kunden die Formen eines Sportwagens aber auch den Komfort einer Familien-limousine: zwei nicht ganz leicht kombinierbare Aspekte. Viel Zeit wurde investiert, moderne Linien mit einigen wirklich neuen Elementen und Details für ein Serienschiff dieser Grösse zu schaffen. Beides, Interieur und Deck wurden unter dem Aspekt des Leichtbaus und maximaler Funktionalität entwickelt. Intensive Studien zusammen mit Claudio Maletto zur Integration seiner leistungsorientierten Sichtweise kombiniert mit meinem Bild eines fröhlichen Tages auf dem Schiff haben zum vorliegenden Ergebnis geführt“.

Mauro Sculli, Chefarchitekt vom StudioSculli, arbeitet seit 30 Jahren als Yachtdesigner und Projektleiter, alleine oder in Kooperation mit anderen Firmen. Zu seinen wichtigsten Partnerschaften gehören Fontana-Maletto, Girogetti & Magrini sowie Wally für klassische und sportliche Segelyachten sowie für grosse Motoryachten.

Kommentar vom CEO der Werft

Delphia Yachts wurde 1990 von den Gebrüdern Piotr und Wojciech Kot gegründet, um das erste Segelboot, die Sportina, zu lancieren. Seit da ist die Werft unermüdlich gewachsen und zählt heute zu den grössten Werften Europa‘s im Bereich der Freizeitboote und produziert jährlich mehr als 1‘000 Schiffe. Jeder Aspekt der Konstruktion reflektiert die höchsten Standards der Bootsbauer-Kunst. Delphia Yachts ist ISO 9001 und Germanischer Llyod zertifiziert und geniesst heute grossen Respekt für eine Bauqualität, die moderne nautische Technologien vereint. Delphia Yachts hat grosse Erfahrung mit Präzisions CNC-Maschinen, was schnelles und exaktes Formen einer grossen Anzahl verschiedener Materialien ermöglicht, welche eine perfekte Symmetrie aufweisen. Bogdan Skórkiewicz, Geschäftsführer von Delphia Yachts sagt:

„Vom ersten Augenblick hat mich das einzigartige Konezpt SAPHIRE fasziniert. Wir haben tausende von Freizeitschiffen gebaut, aber SAPHIRE ist wirklich anders. Dank unseren Industrieprozessen und unserem Know-How im Infusionsbereich können wir diesen Leichtgewicht-Regattasegler für die Familie als Einheitsklass bauen. Die maximale Gewichtstoleranz von SAPIRE haben wir auf 3% festgelegt und können dies durch unsere zertifizierten und standardisierten Prozesse auch gewährleisten. Dank unserer eigenen Qualitätsprüfstelle und der eigenen Transportorganisation können wir nicht nur die Qualität sondern auch den Kundendienst nach dem Verkauf sicherstellen.“